Bezeichnung des Sammlungsgegenstands in der Herkunftssprache
- 1 Definition
- 2 Mögliche Datenfeldbezeichnungen in Datenbanken
- 3 Erfassungshinweise
- 4 Beispiele für Bezeichnung des Sammlungsgegenstands in der Herkunftssprache
- 5 Beispiele für Herkunftssprachen
- 6 LIDO-Elementpfad
- 7 Wiederholbarkeit
- 8 Ausprägung in LIDO v1.0 und v.1.1
- 9 Anwendung
- 9.1 Ansicht im Portal: Anzeige auf der Objektseite, falls Bezeichnung des Sammlungsgegenstands in der Herkunftssprache vorhanden
- 9.2 Ansicht im Portal: Anzeige auf der Objektseite, falls Bezeichnung des Sammlungsgegenstands in der Herkunftssprache fehlt
- 9.3 Ansicht im Portal: Suchfeld in erweiterter Suche
Definition
In der Sprache der Herkunftsgesellschaft wiedergegebene Benennung für den Sammlungsgegenstand in lateinischen Buchstaben.
Mögliche Datenfeldbezeichnungen in Datenbanken
Lokaler Titel
Lokalbezeichnung
Indigener Titel
Eigenbezeichnung
Einheimische Bezeichnung
Einheimischer Name
Autochthone Bezeichnung
Erfassungshinweise
Die Benennung eines Sammlungsgegenstands in seinem Ursprungsland oder der Herkunftsgesellschaft ist für die Identifizierung und Auffindbarkeit von großer Bedeutung. Neben der Bezeichnung des Sammlungsgegenstands in der Herkunftssprache sollte auch die Herkunftssprach recherchiert und veröffentlicht werden. Die Inhalte dieses Elementes müssen hierzu mit einem dreistelligen Sprachcode aus dem Standard ISO-639-3 ausgewiesen werden. Eine Auswahl aller Sprachcodes findet sich hier: https://iso639-3.sil.org/code_tables/639/data.
Um den historischen Kontext der Datenproduktion transparent abzubilden, ist es empfehlenswert, detaillierte Informationen (wer, wann, wo und mit welcher Methode den Sammlungsgegenstand in der Herkunftssprache bezeichnet hat) in Form eines einzelnen Ereignisses strukturiert abzulegen. Der Ereignistyp lautet in diesem Fall: http://terminology.lido-schema.org/lido01149 (= Zuordnung eines Namens → siehe im Wiki). Über dieses Ereignis können die Übersetzung der Bezeichnung in der Herkunftssprache und weitere kontextualisierende Informationen zur Zuordnung des Namens erfolgen.
Beispiele für Bezeichnung des Sammlungsgegenstands in der Herkunftssprache
alisin (talis marin-motik)
Kanaga
Meriblus
ngaile
to bungir
varavnuon
Yene
Beispiele für Herkunftssprachen
Tok Pisin (Sprachcode = "tpi", siehe https://iso639-3.sil.org/code/tpi)
Hanga (Sprachcode = "hag", siehe https://iso639-3.sil.org/code/hag)
Tsimané (Sprachcode = "cas", siehe https://iso639-3.sil.org/code/cas)
LIDO-Elementpfad
Text: /lidoWrap/lido/descriptiveMetadata/objectIdentificationWrap/titleWrap/titleSet/appellationValue
Wiederholbarkeit
Ja
Ausprägung in LIDO v1.0 und v.1.1
Erforderliche Element- oder Attributwerte:
lido:type="titleLanguageOrigin"
Die Herkunftssprache in <appellationValue> kann über das Attribut xml:lang mit einem Sprachcode aus ISO 639-2/3 ausgewiesen werden.
<lido:objectIdentificationWrap>
<lido:titleWrap>
<lido:titleSet lido:type="titleLanguageOrigin">
<lido:appellationValue xml:lang="bai">Pim toc</lido:appellationValue>
</lido:titleSet>
</lido:titleWrap>
</lido:objectIdentificationWrap>Anwendung
Anzeige auf der Objektseite
Ansicht im Portal: Anzeige auf der Objektseite, falls Bezeichnung des Sammlungsgegenstands in der Herkunftssprache vorhanden
Beispiel: https://ccc.deutsche-digitale-bibliothek.de/de/item/DURISD6SEX3ML7XGAPMX53XBRGSGUKR2
Ansicht im Portal: Anzeige auf der Objektseite, falls Bezeichnung des Sammlungsgegenstands in der Herkunftssprache fehlt
Wenn keine Bezeichnung in der Herkunftssprache geliefert wird, erscheint auf der Objektseite automatisch ein Icon, das auf diese Fehlstelle hinweist und über einen Kontaktbutton dazu einlädt, mit der verwahrenden Institution Kontakt aufzunehmen.
Beispiel: https://ccc.deutsche-digitale-bibliothek.de/de/item/ERTLT4244IN4KM4IXWNN74Q3FRSGYXTH