Beschreibung

Beschreibung

Definition

Beschreibung des Sammlungsgegenstands, seines Aufbaus, seiner Form und seiner Funktion.

Mögliche Datenfeldbezeichnungen in Datenbanken

Objektbeschreibung

Erfassungshinweise

Die Beschreibung soll die Wesensmerkmale des Sammlungsgegenstands prägnant schildern. Um den Datensatz für die Freitext-Suche besser auffindbar zu machen, sollte die Beschreibung möglichst relevante Stichwörter enthalten. 

Der Kooperationsvertrag, der zwischen datengebenden Einrichtungen und der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, die im Rechtsverkehr für die Deutsche Digitale Bibliothek handelt, geschlossen wird, sieht seit der letzten Aktualisierung im Mai 2024 vor, dass Metadaten unter den Bedingungen der CC0 1.0 Universal Public Domain Dedication zur Verfügung gestellt werden. Für die Beschreibungstexte kann der Datenpartner eine andere Lizenz oder einen Rechtehinweis auswählen. LIDO v1.1 bietet die Möglichkeit, Beschreibungstexte gesondert auszuzeichnen (siehe hierfür den Abschnitt "Ausprägung in LIDO v1.1").

Beispiele

  • Auf den Knien hockende männliche anthropomorphe Figur aus Holz (vgl. Datensatz im Portal)

  • dünne Holzpfeile (32 Stück) mit geschnitzter Spitze, Ende mit Blattstück durchzogen, Köcher aus einem Stück Fell eingeschlagen und mit Lederriemen vernäht, rechts und links der Köcheröffnung breite Pflanzenfasern als Halterung angebracht (vgl. Datensatz im Portal)

  • Schwert: konvexe Klinge mit länglicher Gravur in der Mitte; gegabelter Holzgriff; Scheide: mit Leder umwickelte Holzplatten; zwei seitliche Griffe aus Pflanzenfasern; Leder auf einer Seite gemustert; Prägung (vgl. Datensatz im Portal)

  • Die Knotenschnüre "quipu" oder "khipu" waren immer nach demselben System aufgebaut: An einer Hauptschnur waren Nebenschnüre angeknüpft, die nach unten und auch nach oben verlaufen konnten. An diesen wiederum waren manchmal weitere Schnüre befestigt. In die Schnüre selbst waren Knoten eingeknüpft, die umso höhere Werte darstellten, je näher sie an der Hauptschnur waren. Außerdem verwendeten die Inka das Dezimalsystem. Die Knoten stellten also Zehner, Hunderter, Tausender oder Zehntausender-Einheiten dar. Möglicherweise wurden noch höherere Werte festgehalten. Die Inka dokumentierten mit den "quipu" Zahlen wie Tributleistungen und Volkszählungen aber auch Erzählungen oder Herrschergenealogien. Um unterschiedliche Dinge in den "quipu" festzuhalten verwendete man auch innerhalb eines "quipu" verschiedene Farben und Knoten. Wir verstehen es inzwischen, die Zahlen und deren Hierarchien zu lesen. Worum es sich jedoch bei den dokumentierten Zahlen handelte, wissen wir bis heute nicht. (vgl. Datensatz im Portal)

LIDO-Elementpfad

Text: /lidoWrap/lido/descriptiveMetadata/objectIdentificationWrap/objectDescriptionWrap/objectDescriptionSet/descriptiveNoteValue

Wiederholbarkeit

Ja

Ausprägung in LIDO v1.0

Erforderliche Element- oder Attributwerte:

  • Die Sprache der Angabe in <descriptiveNoteValue> kann über das Attribut xml:lang mit einem Sprachcode aus ISO 639-2/3 ausgewiesen werden. Wenn kein Sprachattribut angegeben ist, wird die Angabe in <descriptiveNoteValue> für die Ansicht im Portal als deutschsprachig gewertet und für die englische und französische Portalvariante maschinell übersetzt. Wenn mehrsprachige Angaben geliefert werden, ist die Auszeichnung über das Attribut xml:lang verpflichtend.

<lido:objectDescriptionWrap> <lido:objectDescriptionSet> <lido:descriptiveNoteValue>Ursprünglich wurde die Nifo'oti genannten Messer auf Samoa den bei Europäern gebräuchlichen Zuckerrohrmessern nachempfunden. Sie waren aus Holz und dienten bei den oft heftigen und blutigen Auseinandersetzungen innerhalb Samoas seit dem frühen 19. Jahrhundert als Kampfwaffe. Dieses Exemplar hat eine Klinge aus Metall und wurde aus England eingeführt. Ringe aus Pflanzenfasern am Stiel des Messers sind entweder zur Verzierung oder zur Verstärkung des Griffes angebracht.</lido:descriptiveNoteValue> </lido:objectDescriptionSet> </lido:objectDescriptionWrap>

Ausprägung in LIDO v1.1

Fingiertes Beispiel anhand dieses Datensatzes: https://ccc.deutsche-digitale-bibliothek.de/de/item/YISNJH6HRXQEZ5D5LOSM7FHMCKHAHT4C

<lido:objectDescriptionWrap> <lido:objectDescriptionSet> <lido:descriptiveNoteValue>In Ovambo-Gesellschaften war dies ein hochgeschätzter persönlicher Besitz zum Zeitpunkt der Versendung dieses Messers nach Stuttgart. Mindestens ein Messer wurde jederzeit von seinem Besitzer getragen, vor allem von Männern; meist als multifunktionales, praktisches Werkzeug eingesetzt, bei Bedarf auch als Mittel zur Selbstverteidigung.</lido:descriptiveNoteValue> <lido:objectDescriptionRights> <lido:rightsType> <skos:Concept rdf:about="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0/"> </skos:Concept> </lido:rightsType> <lido:rightsHolder> <lido:legalBodyName> <lido:appellationValue>Sandra Ferracuti</lido:appellationValue> </lido:legalBodyName> </lido:rightsHolder> </lido:objectDescriptionRights> </lido:objectDescriptionSet> </lido:objectDescriptionWrap>

Anwendung

  • Anzeige auf der Objektseite

  • Falls Rechte an den Beschreibungstexten restriktiver sind als der Rechtsstatus der Metadaten, wird nach dem Fließtext in Klammern "Autor*in" und die Kurzform der Lizenz angezeigt.

Ansicht im Portal: Anzeige auf der Objektseite

Beispiel: https://ccc.deutsche-digitale-bibliothek.de/de/item/5XGMRUPNSC7HSLAMVPQ4TNL2R5DHGCGT

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